Beiträge der Schulen
Regionales Berufsbildungszentrum Wirtschaft Kiel
Hier finden sich Beiträge verschiedener UNESCO-Projektschulen und der Bundeskoordination des Netzwerks. Die Beiträge bieten Einblicke in die Arbeit der deutschen UNESCO-Projektschulen.
In der diesjährigen Demokratiewoche haben wir unsere Vorhaben gemeinsam für Schülerinnen und Schüler und für Lehrkräfte und andere Mitarbeiter der Schule erlebbar gemacht. Und nicht nur zum gemeinsam Teilhaben, sondern auch zu gemeinsam gestalten.
Nicht nur die Themen "Diskriminierung, Antisemitismus und Erinnerungskultur" wurden mit Exkursionen in Erinnerungsorte wie das KZ Neuengamme oder mit einem in der Demokratiewoche entwickelter Ausstellung "Von der Dunkelheit ins Licht"-80-Jahre Befreiung von Kiel von dem Unrechtssystem durch Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs des Beruflichen Gymnasiums für eine Gedenkstätte-dem Flandernbunker in Kiel (Ausstellung öffentlich zu besichtigen bis zum 11.10.2026).
Auch Landespolitiker wie Dr. Ulf Kämpfer, Lasse Petersdotter und Nesimi Temel haben unserer Schülerschaft Einblicke in Demokratische Prozesse im Landtag und Rathaus gewährt sowie ihre Fragen auf Augenhöhe beantwortet.
Das NDR-Mediencampus begleitete Interessierte dabei, wie Debattenkultur und Meinungsfreiheit zu pflegen und weiter auszubauen sei. Traser Software GmbH zeigte, wie Transparenz und Kommunikation am Arbeitsplatz als demokratisches Miteinander gefördert werden kann. Unsere Bildungsbegleiterin (Daniela Schäfer) und Respektcoach (Rojda Arslan) führten einen Workshop zum Thema "Umgang mit Deep Fakes und Fake Neus" durch, um auch dieses Thema immer wieder bewusst zu machen.
Unsere SV-Leitung hat mit dem Jungen Rat und dem KSV zusammen Strategien gezeigt, wie Politik und das Miteinander bereits in der Schulzeit mitgestaltet werden kann.
Die Filmvorführung (Michael Walther/Till Schauder): "Time to act", löste eine vitalisierende Debatte darüber in unserer Mensa aus, wie wichtig es ist, jetzt und nicht irgendwann zu handeln in der akuten Klimakrise.
Und all diese Gedanken wurden mit dem diesjährigen Interkulturellen Fest (UNESCO-Welttag für kulturelle Vielfalt in Dialog und Entwicklung) eingeleitet, bei der wir für Frieden in unserer Schule und in der Welt an einer weißen Tafel zusammen gesessen haben und aus unterschiedlichen Ländern gemeinsam Speisen und einen Austausch über das große WIR führen konnten. Wieder hat uns eine tansanisch/ghanaisch-deutsche Band mit Ihren Liedern und Texten zum Tanzen aufgefordert, während Makramee-Armbänder und andere kulturellen Begegnungsmöglichkeiten dazu einluden, frei miteinander zu kommunizieren über Ländergrenzen, Vorurteilen und festgelegten Meinungen hinweg.
Ein biographisches Theaterworkshop und ein kreatives Zeichnen, sowie weitere Workshops "Diskriminierungsradar" oder kreatives Schreiben begleiteten Interessierte Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Abteilungen auf dem Weg der Intuition, des Mitgefühls und des Verständnisses füreinander, indem sie auf eine neue Art und Weise eigene und die Grenzen anderer Schätzen lernten, neues erprobten und mit anderen gestalteten.
Damit eine Kultur des Friedens, des gleichberechtigten Miteinanders und der gegenseitigen Wertschätzung nicht nur innerhalb unserer Schule, sondern ein Stück in der Welt vorangebracht werden kann.