Alle UNESCO-Projektschulen berichten jährlich über ihre Aktivitäten im zurückliegenden Schuljahr. Einzelne Abschnitte der Darstellung zu den Aktivitäten der einzelnen UNESCO-Projektschulen werden hier veröffentlicht.
Menschenrechts- und Demokratiebildung
Die Förderung eines tiefgreifenden Demokratieverständnisses und die Erziehung zu den Menschenrechten sind fundamentale Säulen unseres Profils als UNESCO-Projektschule. Am Pius-Gymnasium beschränkt sich diese Bildung nicht auf theoretische Inhalte, sondern wird durch konkrete, beispielhafte Aktivitäten und Maßnahmen sowohl im Unterricht als auch im außerunterrichtlichen Bereich langfristig verankert:
„Jugend debattiert“ (Unterricht & Wettbewerb): Um die Diskursfähigkeit und das demokratische Miteinander systematisch zu schulen, ist das Debattenformat als verpflichtendes Unterrichtselement fest im Deutschunterricht der Klasse 9 verankert. Darauf aufbauend bietet das etablierte außerunterrichtliche Angebot der Schule interessierten Jugendlichen der Mittel- und Oberstufe die Möglichkeit, erfolgreich am Bundeswettbewerb *Jugend debattiert* teilzunehmen.
Projektkurs MUN@Pius (Oberstufe): In der Qualifikationsphase 1 (Q1) widmet sich ein englischsprachiger Projektkurs intensiv dem Selbstverständnis und den vielfältigen Arbeitsbereichen der Vereinten Nationen. Das erklärte Ziel dieses Kurses ist die aktive Teilnahme an einer internationalen Schülersimulation (*Model United Nations*) im europäischen Ausland, bei der globale politische Prozesse hautnah nachempfunden werden.
Die obligatorische Einbindung des Debattenformats in das Curriculum, das wettbewerbsorientierte Engagement bei „Jugend debattiert“ sowie der simulationsbasierte Projektkurs MUN@Pius dienen der Herstellung eines vertiefenden Verständnisses lokaler, nationaler, europäischer und internationaler politischer Prozesse. Schülerinnen und Schüler sollen auf diese Weise ein fundiertes Verständnis für die Komplexität globaler Herausforderungen entwickeln, Toleranz und Empathie im interkulturellen Austausch einüben und befähigt werden, als mündige Bürgerinnen und Bürger aktiv und verantwortungsvoll unsere demokratische Gesellschaft mitzugestalten.
Interkulturelles Lernen und Zusammenleben in Vielfalt
Als UNESCO-Projektschule versteht sich das Pius-Gymnasium als ein Ort der gelebten Vielfalt und des gegenseitigen Respekts. Die Förderung interkultureller Kompetenzen und das vorurteilsfreie Zusammenleben gehören fest zu unserem pädagogischen Selbstverständnis und werden durch eine Vielzahl von Maßnahmen langfristig im Schulalltag verankert:
Integration und Förderung geflüchteter sowie internationaler Schülerinnen und Schüler: Seit dem Jahr 2022 nimmt das Pius-Gymnasium kontinuierlich geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine in die Schulgemeinschaft auf. Durch eine gezielte und intensive Förderung in der deutschen Sprache ebnen wir ihnen den Weg für eine erfolgreiche Bildungslaufbahn – mit großem Erfolg: Die ersten dieser Schülerinnen und Schüler haben bereits den Übergang in die gymnasiale Oberstufe (SII) gemeistert. Darüber hinaus bereichern Kinder internationaler Herkunft (u. a. aus Afrika, China, Korea und arabischen Ländern) mit unterschiedlichen, auch nicht-christlichen Religionen unser Schulleben. Das Miteinander ist von einer vollständigen Integration geprägt; herkunftsbedingte Konflikte existieren auf dem Schulhof nicht.
Internationaler Austausch und globales Lernen: Unser Engagement für das interkulturelle Lernen reicht weit über den regulären Unterricht hinaus. Das Pius-Gymnasium bietet ein dichtes Netz an Austauschprogrammen:
Europa: Im Rahmen des ERASMUS-Programms sowie klassischer Austauschformate finden regelmäßige Begegnungen in der Sekundarstufe I (Frankreich) sowie in der Sekundarstufe II (Frankreich, Italien, Österreich und Spanien) statt.
Transatlantisch: Der bewährte USA-Austausch mit unserer Partnerschule, der Bishop O’Connell High School in Arlington, ermöglicht vertiefte Einblicke in die amerikanische Kultur.
Globaler Süden: Über das Format Chat der Welten und die direkte Partnerschaft mit einer Schule in Kara (Togo) schärfen wir das Bewusstsein für globale Partnerschaften auf Augenhöhe.
Gelebte Solidarität und soziales Engagement: Interkulturelles Lernen bedeutet für unsere Schülerschaft auch, weltweite Verantwortung zu übernehmen. Dies zeigt sich im traditionell großen sozialen Engagement der Schülerinnen und Schüler, die sich durch konkrete Projekte und Spendenaktionen für Kinder in Indien, Rumänien und Bolivien einsetzen.
Durch diese enge Verknüpfung von gelebter Willkommenskultur vor Ort und dem Blick über den eigenen Tellerrand hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler des Pius-Gymnasiums, Vielfalt als Bereicherung zu begreifen und sich als empathische Weltbürgerinnen und Weltbürger in einer globalisierten Gesellschaft zu bewegen.
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Die Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein zentraler Eckpfeiler unseres Selbstverständnisses als UNESCO-Projektschule. Das Pius-Gymnasium nutzt vielfältige curriculare und außerunterrichtliche Lernräume, um BNE langfristig und handlungsorientiert im Schulalltag zu verankern:
Europaprojekte im Sinne des „FreiDays“: Seit dem Schuljahr 2021/22 nutzen wir unsere Europaprojektwochen (jeweils Anfang Oktober und Ende März) als innovativen, außerunterrichtlichen Lernraum. Orientiert am Konzept des „FreiDays“ widmen sich die Schülerinnen und Schüler den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Vereinten Nationen. In den Jahren 2023 bis 2026 arbeiteten wir dabei produkt- und projektorientiert mit unseren europäischen Partnern an spezifischen Schwerpunkten wie den SDGs 1 (Keine Armut), 2 (Kein Hunger), 3 (Gesundheit und Wohlergehen), 4 (Hochwertige Bildung), 11 (Nachhaltige Städte), 12 (Nachhaltiger Konsum) und 15 (Leben an Land).
Partizipation und schulinternes Engagement: Der Arbeitskreis Nachhaltigkeit – eine aktive Initiative von Eltern, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern – treibt den ökologischen Wandel der Schule maßgeblich voran. Hier wurde das etablierte Energiesparprogramm (Heiz- und Stromnutzungskonzept) erfolgreich fortgeführt und ein neues Abfall- und Müllentsorgungskonzept inklusive konsequenter Mülltrennung implementiert. Ergänzt wird dies durch die wertvolle Arbeit unserer Fair-Trade/UNESCO-AG.
Kooperationen und Kreislaufwirtschaft: Wir setzen im Alltag auf konkrete Recycling-Projekte. Dazu gehört das Aufstellen von Sammelcontainern für Kronkorken, Weinkorken und Plastikverschlüsse zugunsten der BlechWech Foundation. Zudem beteiligen wir uns intensiv an der „Aktion Schutzengel“ von Missio Aachen: Durch die Sammlung von Althandys werden wertvolle Metalle recycelt; die Erlöse fließen in soziale Projekte.
Wissenschaft, Technologie und lokale Vernetzung: In Kooperation mit der RWTH Aachen führen wir die Aktion „Green Technology – Umwelttechnologien für eine nachhaltige Zukunft“ durch. Unsere vielfältigen Aktivitäten präsentieren wir zudem regelmäßig auf städtischer Ebene, unter anderem beim Aachener School Summit.
Nachhaltige Mobilität: Das Pius-Gymnasium bewegt sich nachhaltig. Dies belegen die regelmäßigen Teilnahmen an der Aktion Schulradeln NRW (initiiert durch das Klima-Bündnis und das Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW) sowie beim Stadtradeln. Ein besonderer Erfolg war der 1. Platz bei der Schul-Challenge „FahrRad in Aachen“.
Praxisnaher Umweltschutz und Citizen Science: Im Rahmen von lokalen TrashHacks in Aachen setzen sich unsere Schüler aktiv gegen die Vermüllung ein. Besonders hervorzuheben ist auch die Übernahme einer Bachpatenschaft (seit 1994). Die LKs Biologie unserer Schule kümmern sich um den ökologischen Zustand des Gewässers und halten es sauber.
Zielgerichtete Workshops im Unterricht: Um das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum bereits früh zu schärfen, finden in den Klassen 7 regelmäßige Workshops zum Thema „Verpackungsmüll“ statt. Unterstützt durch eine externe Expertin erarbeiten die Schülerinnen und Schüler hierbei fundierte Beurteilungskriterien für Verpackungen und entwickeln praxisnahe Handlungsalternativen für einen müllreduzierten Alltag.
Global Citizenship Education
Der Fachunterricht am Pius-Gymnasium macht im Rahmen seiner obligatorischen wie auch optionalen Unterrichtsvorhaben die Perspektive des Individuums, das in globalen Zusammenhängen steht, in vielfältigen Bezügen deutlich. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen, sich als Teil einer weltweiten Gemeinschaft zu verstehen und globale Verantwortung zu übernehmen. Dies wird durch folgende Säulen getragen:
Projektkurs MUN@Pius (Model United Nations):Ein besonderes Highlight im Bereich des fächerübergreifenden Lernens bildet der englischsprachige Projektkurs *Model United Nations@Pius*. Dieser macht die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Arbeitsweisen und Aufgaben der Vereinten Nationen vertraut. Das zentrale Ziel ist die Bewerbung um und Teilnahme an einer MUN-Konferenz im In- oder Ausland. Bei diesen anspruchsvollen Simulationen übernehmen die Jugendlichen die Rolle von Diplomatinnen und Diplomaten oder Länderdelegierten, um in Sitzungen des UN-Sicherheitsrates oder der UN-Generalversammlung über globale Kernthemen zu debattieren und multilaterale Lösungen auszuhandeln. Durch diese praxisnahe Erfahrung erweitern sie nicht nur ihr Verständnis für internationale Organisationen, sondern stärken auch ihre interkulturelle Verhandlungs- und Kommunikationskompetenz.
Internationale Kontakte und Schulpartnerschaften:Unser weitreichendes Netzwerk an europäischen und transatlantischen Partnerschaften bildet ein lebendiges Fundament für Global Citizenship Education. Die regelmäßigen Kontakte und Austauschprogramme mit Schulen in Ländern wie , Togo, den USA, Frankreich, Spanien, Österreich, Italien ermöglichen direkte Begegnungen und fördern das Verständnis für weltweite Verflechtungen.
Gelebte Mitverantwortung und soziale Partnerschaften: Ein tiefer Wert unserer Schulgemeinschaft ist das Bewusstsein für die Mitverantwortung des Einzelnen für das Wohlergehen anderer Menschen. Auch im Zeitraum 2023–2026 wurde das traditionell starke soziale Engagement für unsere langjährigen Sozialpartnerschaften in Rumänien, Bolivien und Indien sowie für das Obdachlosenprojekt der Stadt Aachen erfolgreich fortgesetzt. Ein besonderer Akzent lag zudem auf der Unterstützung des Vereins *Togo Ta Alafia*, der den Kontakt zu unserer Partnerschule in Kara (Togo) vermittelt: Durch ein großes Benefizkonzert der schuleigenen Musikgruppen konnten wichtige Spenden für die Partnerschule gesammelt werden.
Nachhaltiger Konsum im Alltag: Abgerundet wird dieses globale Engagement durch die regelmäßigen Fairtrade-Aktionen unserer Schule sowie die aktive Teilnahme an Kampagnen des fairen Handels. Sie schärfen das Bewusstsein der Schülerschaft dafür, wie das eigene Konsumverhalten lokale und globale Lebensbedingungen direkt beeinflusst.
Risiken und Chancen im digitalen Zeitalter
Die fortschreitende Digitalisierung bietet dem Pius-Gymnasium enorme didaktische Chancen, bringt jedoch auch medienpädagogische Herausforderungen mit sich, denen wir mit klaren Konzepten begegnen.
Infrastruktur und digitale Vernetzung: Alle Unterrichtsräume verfügen über eine hochwertige digitale Ausstattung (Beamer, PC-Lehrerpulte, Glasfaser/Schul-WLAN). Über die Plattform MS Teams ist die gesamte Schulgemeinschaft vernetzt: Klassenteams strukturieren den Materialaustausch und sparen Papier, während digitale Fachkonferenzen und ein virtuelles Lehrerzimmer die Kooperation im Kollegium optimieren. In der Unterstufe stehen zudem Laptopwagen und PC-Räume flexibel zur Verfügung.
Das neue digitale Konzept ab Klasse 8: Ein Meilenstein im Schuljahr 2025/26 ist die Einführung durchgängiger Tabletklassen ab der Jahrgangsstufe 8. Das neue Konzept setzt gezielt auf den Einsatz moderner Lern-Apps und KI-Tools. Es ermöglicht eine neue Art der Teamarbeit und erlaubt Lehrkräften die effiziente digitale Zuschaltung und Überprüfung von Schülerleistungen. Damit knüpfen wir an die Oberstufe an, in der bereits rund 95 % der Schülerschaft digital arbeitet.
Risiken und medienpädagogische Verantwortung: Während in Klasse 7 private Tablets (ohne Schul-WLAN) optional für E-Books genutzt werden dürfen, zeigen die Erfahrungen der Mittelstufe auch Risiken: Ablenkung durch mobile Daten (Social Media) oder Defizite bei der Strukturierung digitaler Lernunterlagen. Hier steuern wir langfristig durch die Digitale Grundbildung in den Klassen 5/6 gegen. Gleichzeitig nehmen wir die Eltern in die Pflicht, die private Datennutzung ihrer Kinder während der Unterrichtszeit zu regulieren. In den Tabletklassen werden einheitliche Geräte (iPads) genutzt, die vertraglich durch die Schule gewartet werden, sodass bestimmte Zugriffe auf Apps, Social Media etc. während des Unterrichts nicht möglich ist.
Projekte, Informatik und Robotik: Die Digitalisierung bereichert unseren Unterricht durch innovative Praxisprojekte. Im Französischunterricht der Klasse 8 nutzen wir die EU-Plattform eTwinning für den digitalen Austausch mit Partnerschulen in Paris und St. Brieuc. Das stark angewählte Wahlpflichtfach MPI (Mathe-Physik-Informatik) in der Mittelstufe sichert den Zulauf für die Informatikkurse der Oberstufe, wo die Fachschaft langfristig die Einrichtung eines Leistungskurses anstrebt. Als BOB3-Schule fördert das Pius-Gymnasium Programmierkompetenzen von der Unterstufe an. Dank neu angeschaffter LEGO Spike Prime-Roboter verbindet der Unterricht Informatik mit spielerischer Praxis und bereitet Teams erfolgreich auf Wettbewerbe wie den zdi-Roboterwettbewerb oder den Workshop Go4IT! vor.
Welterbebildung
Als UNESCO-Projektschule nimmt die Vermittlung und der Erhalt des materiellen und immateriellen Weltkultur- und Naturerbes einen zentralen Stellenwert im Schulleben des Pius-Gymnasiums ein. Wir verknüpfen historische und kulturelle Bildung direkt mit der Lebenswelt unserer Schülerinnen und Schüler:
Der Aachener Dom als Hauskirche und Lernort: Durch die räumliche und traditionelle Nähe ist der Aachener Dom unsere Hauskirche. Aus dieser tiefen Verbundenheit erwächst eine ganz besondere Verantwortung für dieses bedeutende Welterbedenkmal. Ein herausragendes Projekt ist die fundierte Ausbildung von Kinder- und Jugenddomführern für den Aachener Dom und die Domschatzkammer, die nach erfolgreichem Abschluss offiziell zertifiziert werden. Die Jugendlichen lernen so nicht nur die historische Dimension kennen, sondern geben ihr Wissen aktiv an andere weiter.
Welterbe auf Fahrten und im Austausch: Die Vermittlung von Kenntnissen zum materiellen und immateriellen Welterbe ist fest in unserer schulischen Arbeit verankert und wird besonders auf Reisen lebendig. Klassenfahrten, Studienfahrten und internationale Austauschprojekte schließen grundsätzlich den Besuch von Weltkultur- und Naturerbestätten mit ein. Auch bei Austauschbegegnungen steht das gemeinsame Erleben und Erforschen dieser Stätten im Fokus.
Pflege des immateriellen Kulturerbes vor Ort: Welterbebildung zeigt sich bei uns auch in gelebter Tradition. Das immaterielle Kulturerbe wird direkt in der Schule gepflegt – unter anderem durch die legendäre und fest im Schuljahr verankerte Karnevalssitzung der Schülervertretung (SV), die das regionale Brauchtum für die gesamte Schulgemeinschaft erfahrbar macht.
Durch diese enge Verzahnung von lokaler Verantwortung, theoretischem Wissen und internationalen Exkursionen entwickeln die Schülerinnen und Schüler des Pius-Gymnasiums ein tiefes Bewusstsein für den Wert und den Schutz unseres gemeinsamen globalen Erbes.
Sonstige Schwerpunktthemen
Neben den Kernfeldern der UNESCO-Arbeit zeichnet sich das Pius-Gymnasium traditionell durch ein ausgesprochen breit angelegtes musisch-künstlerisches Profil aus. Die Förderung der musikalischen Bildung und des kreativen Ausdrucks ist ein fester Bestandteil unserer Schulkultur und verbindet Menschen über Generationen hinweg:
Vielfältige Chorlandschaft: Der Unterstufenchor erfreut sich bei den Jahrgangsstufen 5 und 6 kontinuierlich großer Beliebtheit und führt die Jüngsten spielerisch an den Chorgesang heran.
Für die Stufen 7 bis Q2 bietet der modern aufgestellte Chor „Pius Celebration“ (begleitet von einer schuleigenen Instrumentalgruppe) ein Forum. Mit seinen modernen Arrangements gestaltet der weit über die Grenzen Aachens hinaus bekannte Chor nicht nur Schulgottesdienste, sondern greift in seinem Liedgut auch gezielt sozialgesellschaftliche Themen auf.
Der Eltern-Lehrer-Chor integriert die sangesfreudigen Erwachsenen unserer Schulgemeinschaft. In Kooperation mit dem renommierten Schütz-Chor Aachen werden regelmäßig anspruchsvolle Großprojekte (wie Orffs Carmina Burana, das Brahms-Requiem oder bekannte Opernchöre) realisiert.
Instrumentale Ensembles: Das instrumentale Fundament der Schule bilden das klassische Orchester, die Junior-Bigband sowie die große Pius-Bigband. In Letzterer engagieren sich oft auch ehemalige Schülerinnen und Schüler noch Jahre nach ihrem Abschluss. Alle Orchester bereichern das kulturelle Leben der Stadt Aachen und der Schule bei zahlreichen internen und externen Veranstaltungen.
Neues Wahlpflichtfach „Darstellen und Gestalten“ (ab Klasse 9): Ein innovativer Baustein unseres Profils ist das neue Differenzierungsangebot Darstellen und Gestalten, das eine kreative Brücke zwischen den Fächern Deutsch und Kunst schlägt. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich hier intensiv mit literarischen Werken auseinander, die das breite Spektrum der UNESCO-Themen widerspiegeln. Zum Abschluss der Klasse 10 mündet der Kurs in einer eigenständig erarbeiteten Aufführung: Die Jugendlichen entwickeln das Programm selbst, schreiben literarische Vorlagen für die Bühne um oder gestalten kreative Formate wie Poetry Slams – inklusive der eigenverantwortlichen Gestaltung von Kostümen und Bühnenbild.